Aktuelle Berichte von Veranstaltungen der Abt. Breitensport beim KSB MOL e. V.

* 18. Deutsch-Polnische Kita-Olympiade MOL 2017 (siehe unter Aktuelles)

* 17. Deutsch-Polnische Kita-Olympiade MOL 2016 (unter Aktuelles)

 

* Berichte von den drei Hallen-Kita-Olympiaden 2017 (sh. unter AKTUELLES)


MOZ-Bericht zur 11. D.-P. Hallen-Kita-Olympiade Region Strausberg, 21.03.2015

MOZ-Bericht zur 14. D.-P. Hallen-Kita-Olympiade Region Bad Freienwalde, 14.03.2015

* MOZ-Bericht zur 14. D.-P. Hallen-Kita-Olympiade Region Seelow, 21.02.2015


MOZ-Bericht zur 10. D.-P. Hallen-Kita-Olympiade Region Strausberg, 15 .03.2014

IRINA VOIGT 17.03.2014 04:34 UHR  * RED. STRAUSBERG, STRAUSBERG-RED@MOZ.DE

Kullern, hüpfen, werfen, rennen

Strausberg (MOZ) Zur 10. Hallenolympiade trafen sich am Sonnabend 17 Mannschaften aus Kitas und Kreissportbund, um ihre Kräfte zu messen. Die ersten drei Plätze gingen an die Kinder aus der Kita Wilhelm Busch in Neuenhagen, an Die Juri's aus Strausberg und die Sonnenscheinkinder in Hennickendorf.

Ohrenbetäubender Lärm toste am Sonnabendvormittag in der Sporthalle des Oberstufenzentrums. Hunderte Kita-Kinder mit ihren Betreuern und Fans hatten sich zu olympischen Wettbewerben eingefunden. Der stellvertretende Landrat Lutz Amsel, Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler und Sascha Bärs, der Vorsitzende des Strausberger Sportbeirates, waren zur Begrüßung der Mannschaften gekommen. Vielleicht stimmte es Elke Stadeler und Sascha Bärs ja auch ein bisschen traurig, dass aus ihrer Stadt lediglich zwei Mannschaften an den Start gingen.

In sechs Disziplinen maßen die Kinder dann ihre Kräfte. Je Mannschaft gingen mindestens sechs Kinder an den Start - Bedingung war, dass zwei Mädchen darunter sind. Da wurde gesprintet, musste der schwere Medizinball möglichst weit gestoßen werden, der große Pezziball um Hindernisse gerollt, die Strecke mit dem Roller bewältigt und im Sack hüpfend absolviert werden. Mit der Schubkarre ging es rund, und in der Abschlussstaffel waren alle noch einmal krabbelnd, laufend, hüpfend und rutschend gefordert. Sehr achtbar, wenn auch noch nicht so erfolgreich, schlugen sich auch die Kleinsten aus der KSC-Mannschaft.

"Es geht ums Mitmachen, um die Freude an der Bewegung", sagte Dieter Schäfer, der Vorsitzende des Kreissportbundes. Dieser hat sich die Förderung der Jüngsten und die sportliche Betreuung der Ältesten in seinem Breitensportprojekt auf die Fahnen geschrieben. "Dazwischen sind es die Vereine, die sich um die sportliche Betätigung bemühen", sagt Manja Lindner, Chef-Organisatorin des Breitensportprojektes. In 30 Kindereinrichtungen des Kreises gebe es bereits sportliche Betätigung für Vorschulkinder über das übliche Maß hinaus - teils vom KSB organisiert, aber auch von ortsansässigen Vereinen, sagt sie.

Viele fleißige Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf - darunter Übungsleiter, Haupt- und Ehrenamtliche und Azubis. "Zwölf junge Leute haben wir bereits ausgebildet", sagt Dieter Schäfer und "es sind wieder Ausbildungsplätze als Sport- und Fitness-Kaufleute frei", wirbt er um beruflichen Nachwuchs.

Reihenfolge der Platzierungen: Wilhelm Busch (Neuenhagen), Die Juri's (Strausberg), Sonnenschein (Hennickendorf), Nord (Strausberg), Kinderkiste (Hoppegarten), Wasserflöhe (Fredersdorf-Vogelsdorf), Fuchsbau (Rehfelde), Traumzauberland (Waldesruh), Rappelkiste (Rüdersdorf), Zwergenschloss (Herzfelde), Rehkids (Rehfelde), Trampolino (Eggersdorf), Am Schäferplatz (Neuenhagen), Pfiffikus (Petershagen-Eggersdorf), Kinderstübchen (Waldsieversdorf), KSC (Strausberg).


Endergebnis

10. Deutsch-Polnische Hallen-Kita-Olympiade SRB  *  OSZ-Sporthalle Strausberg - 15.03.2014

 

Platz

Kita-Name

Ort

Punkte

1

Wilhelm Busch

Neuenhagen

102

2

Die Juri´s

Strausberg

100

3

Sonnenschein

Hennickendorf

98

4

Nord

Strausberg

96

5

Kinderkiste

Hoppegarten

85

6

Wasserflöhe

Fredersdorf

83

7

Fuchsbau

Rehfelde

80

8

Traumzauberland

Waldesruh

78

9

Rappelkiste

Rüdersdorf

77

10

Zwergenschloss

Herzfelde

52

11

Rehkid´s

Rehfelde

51

12

Trampolino

Eggersdorf

47

13

Am Schäferplatz

Neuenhagen

43

14

Weltentdecker

Neuenhagen

40

15

Pfiffikus

Petershagen

37

16

Kinderstübchen

Waldsieversdorf

33

17

KSC

Strausberg

11

 

MOZ-Bericht zur 13. D.-P. Hallen-Kita-Olympiade Region Bad Freienwalde, 01.03.2014

INGA DREYER 05.03.2014 07:22 UHR  -  RED. BAD FREIENWALDE, FREIENWALDE-RED@MOZ.DE

Gold für die Rappelkiste

Bad Freienwalde (MOZ) Ob mit Pokal oder ohne: am Ende strahlen alle Kinder. Dabei sein ist alles bei der 12. Kita-Olympiade in Bad Freienwalde.Zwölf deutsche und polnische Kitas sind in diesem Jahr angetreten. In der Kurstadthalle herrscht Gewusel. Kleine Füße sausen vorbei, umrunden Stangen, hüpfen über Hindernisse. Beim Staffellauf geben die Kita-Kinder ihr Bestes, rutschen so schnell wie möglich über Bänke und kriechen unter Torbögen hindurch. Am Rand feuern Eltern und Geschwister die kleinen Flitzer an. Kornelia Philipp jubelt ihren Schützlingen aus der Kita Rappelkiste in Altreetz zu, als seien sie echte Olympioniken. Das scheint zu funktionieren. Am Ende bekommen die Altreetzer Gold. "Das ist überwältigend", sagt die Trainerin mit strahlendem Blick, während die kleinen Sportler den Pokal herumreichen. Hartnäckigkeit und viel Training machen sich bezahlt: Jedes Jahr sind die Kinder aus der Rappelkiste dabei, gewonnen aber haben sie noch nie. Bisher besetzten meist die Kita Freundschaft aus Wriezen und die Falkenberger Kita Spatzennest die ersten beiden Plätze. In diesem Jahr ist die Kita Sonnenschein aus Neulewin auf dem zweiten Platz gelandet, die Kita Freundschaft auf dem dritten und Falkenberg auf dem vierten. Eva Schirrmann und Luisa Lehmann aus Altreetz begutachten den Pokal. Ihre Übungsleiterin schlägt vor, ihn in die Kita zu stellen. "Und dann darf ihn jeder für eine Woche mit nach Hause nehmen." Die Disziplinen bei der Kita-Olympiade sind unter anderem Sprint, Rollerrennen, Slalom, Schubkarrenrennen und Sackhüpfen. "Das Schubkarrenrennen hat am meisten Spaß gemacht", erzählt die fünfjährige Luisa. Und Spaß ist das Wichtigste. "Es geht nicht um sportliche Höchstleistungen. Es ist entscheidend, dass die Kinder hierherkommen", sagt Reinhard Förster, Vorstandsmitglied des Kreissportbundes Märkisch-Oderland. Für die Kinder sei es wichtig, eine positive Erstbegegnung mit Wettbewerb zu haben. So ein Tag habe eine starke Wirkung auf Kinder, unterstreicht er und lobt das Engagement der Kitas,die immer wieder teilnehmen. In diesem Jahr hätten die Kinder aus Bralitz ein besonderes Lob verdient, sind sich die Organisatoren vom KSB einig. Nur vier Kinder konnten kommen,aber trotzdem sind die Kleinen angetreten - und mussten die Strecken mehrmals laufen. Mit dabei ist in diesem Jahr auch die Kita aus dem polnischen Moryn. "Die Kinder haben keine Berührungsängste", erzählt Gruppenleiterin Alina Serafinska. Im Kindergarten sei der Austausch mit den deutschen Kindern aber noch nicht so stark. "Die gucken nur", erzählt sie. In der Schule werde das dann stärker. Es bestehe ein Austausch mit Schülern in Altreetz, erklärt Gabriela Walkewicz von der Schule in Moryn. Vor 15 Jahren ist die breit angelegte Kita-Sport-Initiative des Kreissportbundes entstanden. Die Deutsch-Polnische Olympiade wird von der Euroregion Viadrina gefördert. Etwa die Hälfte der Kitas aus der Region Freienwalde nehmen teil, erzählt Reinhard Förster. Die nächste Station für die Gruppen, die möchten, ist die nächste Runde der Olympiade in Strausberg am 13. Juni. Die Altreetzer wissen jetzt schon: Sie wollen auf jeden Fall dabei sein.


Sie können nicht nur schnell laufen, hoch springen und Sackhüpfen, sie wissen auch, wie man ordentlich jubelt:

Die Kinder aus der Altreetzer Rappelkiste haben zum ersten Mal bei der Kita-Olympiade gewonnen. Entsprechend groß ist die Freude bei ihrer Trainerin.

Endergebnis

13. Deutsch-Polnischen Hallen-Kita-Olympiade 2014 - Region Bad Freienwalde

Platz Kita-Name Ort Punkte
1 Rappelkiste Altreetz 81
2 Sonnenschein Neulewin 77
3 Freundschaft Wriezen 74
4 Falkenberger Spatzennest     Falkenberg 51
5 Przedszkole Moryn 49
5 Sonnenschein Bad Freienwalde 49
7 Kunterbunt Altglietzen 45
8 Lilalaunebär Neutrebbin 35
9 Insel Neuenhagen 33
10 Bummi Bad Freienwalde 32
11 Marie Juchacz Wriezen 29
12 Zwergenland Bralitz 27

 

MOZ-Bericht zur 14. D.-P. Kita-Olympiade MOL 2013

DETLEF KLEMENTZ  07.06.2013 21:11 UHR , RED. STRAUSBERG, STRAUSBERG-RED@MOZ.DE

Hoppegartener Kinderkiste obenauf

Strausberg (MOZ) An die 350 Mädchen und Jungen aus 40 Kitas haben am Freitag im Sport- und Erholungspark an der 14. Deutsch-Polnischen Kita-Olympiade im Landkreis MOL teilgenommen.Zum Sieger wurde die Kinderkiste aus Hoppegarten gekürt.

Einfach war es für Erzieherinnen und Eltern nicht, die einzelnen Gruppen bis zum Start, der sich diesmal etwas verzögerte, zusammenzuhalten. Einige wollten gleich zu Beginn auf die zwei Hüpfburgen im Sportgarten, andere etwas herumtollen und wieder andere brauchten dringend mal eine Toilette. Zumal angesichts der sommerlichen Temperaturen viel getrunken werden musste. Nicht nur die DRK-Kita am See hatte vorgesorgt. Neben den Getränken der Kinder hatten Monika Fege und Mareike Götsche noch fünf Liter Apfelschorle als Reserve im Gepäck.

Gleich neben ihnen hatten die Kleinen Waldstrolche aus Prötzel unter einem Baum ihr kleines Schattenlager eingerichtet. Andere, wie das Team der Kita Zwergenland aus Herzfelde, suchten unter mitgebrachten Pavillons Schutz. Dort wie anderswo wurde die große Teilnehmerzahl bei allem Spaß als etwas problematisch gesehen, da manche Teams sehr lange auf ihren ersten Start warten mussten. Generell aber, da herrschte Einigkeit, sei das für die Kinder stets ein großer Spaß.

Den hatten ebenfalls die Teams aus polnischen Partnergemeinden - diesmal aus Kostrzyn, Slubice und aus zwei Einrichtungen in Debno.

Viel Beifall gab es für die zahlreichen Gäste, darunter die Landtagsabgeordnete Kerstin Kaiser (Linke), Bürgermeister, Vertreter des Kreises und der Sparkasse MOL. Die zählte neben der Euroregion Pro Europa Viadrina, der Stadt und dessen Sportförderverein zu den Hauptsponsoren. Vor der traditionellen Erwärmung wurde es noch einmal besonders laut, als der Ehrengast begrüßt wurde. Dass die mehrfache Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin im Sprint, Marlies Göhr, nach Strausberg gekommen war, wurde ihr hoch angerechnet. Schließlich war sie am Vortag noch mit dem Hochwasser in Jena beschäftigt gewesen.

Auch in diesem Jahr ging es bei den sieben Wettkämpfen vom Sackhüpfen bis zur großen Abschlussstaffel hoch her. Nicht wenige hatten zum Schluss wieder den Dauersieger Kita Freundschaft aus Wriezen ganz vorn erwartet. Doch diesmal waren gleich vier Teams - immer je drei Mädchen und Jungen - stärker. Platz 4 ging an die Fredersdorfer Wasserflöhe und Platz 3 an die Kita Sonnenschein aus Bad Freienwalde. Das Falkenberger Spatzennest konnte seinen Vorjahreserfolg zwar nicht wiederholen, freute sich aber auch sehr über die Silbermedaille.

Ganz oben auf dem Treppchen kam in diesem Jahr die Kita Kinderkiste aus Hoppegarten ein.

 

MOZ-Artikel 10.06.2010 zu den 9. Landesseniorensportspielen 2013 im SEP Strausberg

GABRIELE RATAJ  09.06.2013 19:30 UHR - AKTUALISIERT 10.06.2013 19:05 UHR                RED. STRAUSBERG, STRAUSBERG-RED@MOZ.DE

Von Stein-Stoß bis Tanz-Trimm

Strausberg (MOZ) "Wir werden älter- na und?" Unter diesem Motto haben am Sonnabend um die 900 Senioren an zahlreichen Stationen auf dem weitläufigen Gelände des Sport- und Erholungsparkes gezeigt, was sie gesund, fit und lebensfroh hält.

Gleichzeitig an einem Platz waren die zirka 900 Teilnehmer der 9. Landes-Senioren-Sportspiele kaum zu finden. Doch ihre in vielen Farben leuchtenden T-Shirts mit dem Motto des Tages leuchteten an allen Ecken und Enden des weitläufigen Geländes: in der Traglufthalle, an der Bühne, auf dem Fußballplatz und der Bogensportanlage, in der Judo-, der Tragluft- oder der Soccerhalle.

 "Nutzen Sie diesen Tag und nehmen Sie neue Ideen mit nach Hause", hatte Landessportbund Vizepräsident Karl-Heinz Hegenbart zur Begrüßung den Teilnehmern zugerufen. Und die sportfreudigen Seniorinnen und Senioren aus allen Teilen des Landes - von Oderberg bis Cottbus oder Elsterwerda - und Märkisch-Oderlands ließen sich das nicht zweimal sagen. Nach dem musikalischen "Sport frei" durch den Fanfarenzug Strausberg und einem knappen Begrüßungsritual mit Vize-Landrat Lutz Amsel und Strausbergs Bürgermeisterin Elke Stadeler lechzten sie bei schönstem Sonnenschein geradezu nach Bewegung.

 Wahlweise griffen sie zu den Stöcken beim Nordic-Walking-Kurs, ließen sich enthusiastisch in Zumba unterweisen, entdeckten bei den Rüdersdorfern Steinstoßen, Bankdrücken und Seilspringen als athletische Fitnessmöglichkeiten oder beim Budo-Verein Hoppegarten Selbstverteidigungs-Varianten, die den Enkeln Anerkennung abnötigen dürften.

Während sich Lore Lampert (78) oder Dorit Wyrwa aus der Rüdersdorfer Gymnastikgruppe 2 von Breitensport-Übungsleitern des Kreissportbundes wie Ramona Rosner kräftezehrende Übungen mit Theraband, Gymnastikbällen oder Gymstick zeigen ließen und manchem vor Anstrengung die eine oder andere Schweißperle auf der Stirn stand, mutete die Qigong-Unterweisung bei Karl-Heinz Schreiber aus Hoyerswerda nahezu idyllisch an. Der mahnte, Übungen wie den "Fliegenden Kranich" nicht zu unterschätzen. "Was hier geleistet wird, traue ich manchem Jüngeren nicht zu", sagte der erfahrene Mann.

Aber schließlich wolle sie fit bleiben, meinte Renate Zuchold (74) aus Neuhardenberg.

Heidi Wermann (69) vom selben Sportclub hatte es dagegen die Tanz-Trimmmeile bei Ehepaar Winter aus Hoyerswerda (einst in der Standard-S-Klasse tanzend) angetan. "Das war sensationell, der Höhepunkt", schwärmte sie mit hochroten Wangen und der obligaten Teilnehmer-Medaille um den Hals.

"Es ist einfach toll, wie die älteren Teilnehmer hier alles mitmachen", sagte ein deutlich jüngerer LSB-Pressereferent Fabian Klein anerkennend. Ob bei den Mitmach-Angeboten, für die viele gern etwas mehr Zeit veranschlagen würden, den Wettbewerben oder der abschließenden Sportschau von Linedance bis Mehr-Generationen-Turnen - die Sportspiele zeigten: Älter werden kann richtig Spaß machen.

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